Mittwoch, 16. Oktober 2019

Ofenfest

Das Warten und minutiöse Planen hat sich gelohnt: Fast ein Jahr habe ich genau recherchiert, welcher Ofen in mein Häuschen passt. Nicht nur rein optisch (da habe ich mich von einem bereits erstandenen superschönen antiken Gussofen wieder getrennt, jetzt steht ein sehr bescheidenes, schlichtes Modell in der Wohnung und konkurriert nicht mit dem antiken  Arven- und Küchenbuffet, aber korrespondiert mit den Bauhaus-Möbeln) sonder vor allem auch funktional.
Ein sehr dicht schliessender Speicherofen, der mit 4 Holzscheit stundenlang Wärme abstrahlt. Es wird nicht plötzlich zu heiss, sondern kontinuierlich wohlig warm.
Und das Tolle: Mit dem Ofenbauer (siehe Partner) war die Zusammenarbeit jederzeit informativ, inspirierend, vertrauensvoll, so dass - auch das kommt ja beim Bauen viel mehr vor als nicht - alles auf Anhieb klappte: Die Bohrungen durch Boden (hatte ich vorgeplant, Gottseidank), die Extrakonstruktion, um den Ofen etwas von der Wand wegzurücken, das Suchen nach dem Kamin (hatte ich beim Bau montieren, aber abdecken lassen). Die Montage - damit der Ofen gaaaanz senkrecht auf dem Sockel steht, plazierten wir einen 5Räppler an eine Ecke :-), das massgespenglerte Ofenrohr: alles passt pefekt.
Hier eine Fotoromanza zur Lieferung im September und dann die Montage des danach ausgemessenen Ofenrohrs im Oktober - und natürlich das erst Einfeuern. Gerade rechtzeitig auf die kühleren Tage - der Winter kann kommen.